26 Nov

Mein Traum vom Outdoor Spielzeug

Mich erstaunt der menschliche Geist immer wieder aufs Neue. Wir haben es auf wundersame Weise geschafft Naturgesetze zu formulieren, mit denen wir die Welt oder zumindest das, was wir als Realität empfinden annähernd gut erklären können. Ich bin so unglaublich dankbar für jede physikalische Formel, die einen kausalen Zusammenhang beschreibt und uns Menschen damit die Umwelt möglichst optimal für unsere Vorhaben nutzen lässt.

So gerne ich mich mit der Materie der Naturwissenschaften beschäftige, führt sie aber doch so oft zu (vermeintlichen) Sackgassen. Letzte Nacht hatte ich einen sehr sonderbaren Traum, von dem mir große Teile heute morgen wieder eingefallen sind. Im wesentlichen ging es dabei um Outdoor Spielzeug, Physik und Lernen. Das kann ich so nicht stehen lassen, denn zunächst scheinen die Begriffe miteinander gar nichts zu tun zu haben.

Doch Träume scheinen so beschaffen zu sein, dass selbst die unsinnigsten Zusammenhänge den Eindruck vermitteln, als wären sie völlig logisch miteinander verknüpft. Die Realität des schlafenden Menschen hat offenbar mit der, des Wachen nur noch wenig gemeinsam. Man hinterfragt z.B. im Traum seltsamerweise niemals Ereignisse und wenn man es tut, dann ist man schon wieder wach.

So kam es, dass ich träumte, ich sei Physiklehrer – was an sich noch in der „wahren Welt“ Sinn machen würde – jedoch waren meine Schüler Outdoor Spielzeuge. Das hört sich merkwürdig an und genau das war es auch. In der ersten Reihe saßen Spieltürme, in der zweiten Schaukeln und in der dritten die Hüpfburgen oder wie mein früherer Englischlehrer sie genannt hätte, die Backbenchers. Insgesamt eine bunte Mischung aus allem was Kindern Freude beim Spielen bereitet. Aus dem Traum blieb kein Spielzeug draußen.

Dann bin ich aufgewacht. Ein ziemlich sinnloser Traum dachte ich zuerst. Allerdings habe ich mittlerweile den Eindruck, dass all die vorgekommenen Objekte Bezug zu meiner Realität – im Wachzustand – nehmen. Die Spielzeuge und der Physiklehrer als Reflexion meiner Freude am Entdecken von Naturgesetzen. So macht das ganze dann doch wieder Sinn. Allerdings lässt mich die Frage nicht los, ob man die inhaltlichen Phänomene des Träumens nicht auch mit physikalischen Gesetzen beschreiben könnte. Ich werde mich weiter mit diesem Thema auseinandersetzen.