28 Jan

Zu Besuch auf dem Wissenschaftsfestival

Kürzlich war ich mit meinem alten Studienfreund Thomas auf dem Kölner Wissenschaftsfestival. Meine Eindrücke davon will ich kurz berichten. Das Thema der Physikmesse stand dieses Mal ganz im Zeichen des Universums: „Adresse: Milchstraße.“ Vom 20.-24. September strömten zahlreiche naturwissenschaftlich interessierte Gäste nach Köln / Gürzenich.

Besonders beeindruckt war ich von den Wissenschaftsshows aber auch von dem mobilen Casino von GrandJeu. Aber auch die Vorträge oder der Schülerwettbewerb rundeten das abwechslungsreiche Programm gekonnt ab. Eindrücke über fremde Welten, Astronauten, ferne Galaxien und mehr begeisterten Jung und Alt.

Auf Messen und Festivals kann man als Besucher ja wirklich viel lernen. Durch die vielfältigen Infostände und Attraktionen kann der Besucher gezielt auswählen, was ihn interessiert. Ein Infostand hat vor allem für die Unternehmen den Vorteil, dass sie extrem leicht zu transportieren und aufzubauen sind. In Zeiten eines finanziell instabilen Deutschlands ist es nicht unwichtig für Unternehmen, deren Reserven sehr erschöpft sind, auf langlebige, flexible Infostände zurückzugreifen. Meistens kann man sogar auf beiden Flächen des Infostands Grafiken oder Drucke anbringen. Eins ist natürlich klar: Professionalität zeichnet sich auch dadurch aus, dass man sich von der Konkurrenz abzuheben vermag.

Das ist nicht immer eine leichte Übung. Denn schaut man sich auf den heutigen Messen und Promotionsauftritten einmal um, dann ist man einer Informationsflut ausgeliefert, die nicht selten zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen führen kann. Viele Unternehmen verzichten nämlich vollends auf die Devise: Weniger ist mehr. Ein Zuviel des Guten ist das Resultat.

Ich als leidenschaftlicher Naturwissenschaftler kann dazu nur sagen, dass es für mich auf eine übersichtliche Struktur ankommt, ohne viel „Schnick-Schnack“. Was nützt mir der beste Infostand, wenn ich zu seinem Aufbau 5 Männer brauche, und zum Transport ein entsprechend großes Auto benötige. Nein, kompakt und leicht sollten sie sein (im Sinne des Unternehmers) und nett anzuschauen (im Sinne des Betrachters).

Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Veranstaltung der Reihe „Highlights der Physik.“ Vielleicht schaffe ich es dann auch mal, Susanne davon zu begeistern. 🙂